Klinikum Delmenhorst gGmbH
Klinik für Thoraxchirurgie
Wildeshauser Straße 92
27753 Delmenhorst
Prof. Dr. Martin Teschner HUST
E-Mail an Prof. Dr. Martin Teschner
Iris Martens
Telefon (04221) 99-4263
Telefax (04221) 99-4265
Mo bis Do: 8.00 bis 17.00 Uhr
Fr: 8.00 bis 14.00 Uhr
Telefon (04221) 99-4010 (Zentralaufnahme)
Überblick
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Ehemaliger Haupteingang
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Bereits im April 1928 wurde mit der Neueröffnung der Städtischen Kliniken Delmenhorst auch das erste "Infektionshaus" eingeweiht. Damals wurden hier in erster Linie Patienten mit Tuberkulose versorgt. Die Anlage bot mit dem Pavillon- System und den weitläufigen Balkonen optimale Voraussetzungen für die Behandlung der "Weißen Pest", soweit sie damals möglich war.
Ende des 2. Weltkrieges waren Erweiterungsbauten erforderlich, da sich die Stadtbevölkerung in Delmenhorst rasch verdoppelte. Mit Einführung der antituberkulösen Medikation nahm zwar die Zahl der Tuberkulose- Patienten sukzessive ab; gleichzeitig stieg jedoch mit zunehmendem Zigaretten-konsum und beruflicher Asbestexposition (besonders bei den Werftarbeitern) die Inzidenz des Bronchialkarzinoms sowie des Pleuramesothelioms überproportional an, so dass sich ein zunehmender Bedarf an medizinischer Versorgung von Lungenkrankheiten bildete.
Vor diesem Hintergrund wurde am 1. September 2003 die Klinik für Thoraxchirurgie gegründet, zunächst als integraler Bestandteil der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie. Mit Anerkennung der gesetzlichen Krankenkassen mit Versorgungsauftrag nahm die Thoraxchirurgie ihre Arbeit ab 01.01.2007 als eigenständige Klinik im Zentrum für Chirurgie auf.
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Chirurgisches Bettenhaus |
In der Klinik für Thoraxchirurgie werden zur Zeit mit einer jährlichen Progression von ca. 20% ca. 620 Patienten ambulant und stationär betreut. 2007 wurden 369 Patienten operativ unter stationären Bedingungen versorgt. 38% der Operationen wurden auf minimal- invasivem Weg videoassistiert thorakoskopisch durchgeführt. 52% der Patienten wurden via anteriorer Thorakotomie als Standardverfahren zur erweiterten intrathorakalen Resektion einschließlich intraperikardialer Operationen versorgt, bei 10% der Patienten kam ein im Hause neu entwickeltes interventionelles Verfahren mit Kombination konventioneller und endoskopischer Techniken zur Anwendung. Die mittlere Krankenhaus- Verweildauer lag bei 7.9 Tagen, die Dauer der intensivmedizinischen Behandlung betrug nach Lungenresektionen durchschnittlich 1.3 Tage. Die Mortalität bei Lobektomien betrug 2007 0%, bei Pneumonektomien 0.3% und bei erweiterten Pneumonektomien 0.9%. Die Morbidität lag kumulativ bei 1,8%. Häufigste Komplikation war mit 62% an der Morbiditätsrate die postoperative Pneumonie.
Die Klinik für Thoraxchirurgie umfasst räumlich drei Hauptbereiche:
Zum Einen steht ein neu erbautes Bettenhaus zur Verfügung, das im Januar 2008 bezogen wurde. Hier sind geräumige, ansprechend gestaltete Patientenzimmer mit modernen sanitären Anlagen, TV- und Rufanlagen vorhanden.
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| Patientenzimmer |
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| Aufenthaltsraum Station C2 |
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| Ambulanz der Thoraxchirurgie |
Der Nordflügel des Altbaus wurde zur modernen Ambulanz ausgebaut, wobei die charakteristischen alten Stilelemente erhalten resp. wiederhergestellt wurden.
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| Funktionsbereiche |
Für die operative Versorgung der Patientinnen und Patienten stehen der Fachklinik entsprechende Kapazitäten in den hochmodern ausgestatteten Funktionsbereichen Endoskopie, Operationsabteilung und Intensivstation zur Verfügung.
Bewegte Bilder für einen Eindruck von unserer Station finden Sie unter Klinik-Filme.
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