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Klinikum Delmenhorst
 

Hinweise

Legen Sie sich zum Training mehrere Zettel oder ein Heft resp. Ringbuch und ein Schreibgerät zurecht, das gut funktioniert. Versuchen Sie, das Training zur Anatomie schrittweise, aber komplett, quasi als eine Trainingseinheit zu absolvieren, um eine möglichst umfassende Vorstellung von der Anatomie und Topographie der Thoraxorgane zu bekommen.

Die korrekte und vollständige Antwort zur jeweiligen Aufgabe erhalten Sie durch einen Klick auf die Abbildung.

Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. Martin Teschner HUST
E-Mail an Prof. Dr. Martin Teschner

Sekretariat

Iris Martens
Telefon (04221) 99-4263
Telefax (04221) 99-4265

Präklinische Semester: Training zur Röntgenanatomie der Thoraxorgane

Überblick

1. Konventionelle Röntgen-Thoraxaufnahmen

2. Computertomographie des Thorax

 1. Konventionelle Röntgen-Thoraxaufnahmen

Aufgabe 8

Die Abbildung 12 zeigt eine Röntgenaufnahme. Beschreiben Sie, warum es sich handelt. Ist das die Aufnahme einer Patientin oder eines Patienten?

Abbildung 12 
Abbildung 12

Aufgabe 9

Notieren Sie die Bezeichnungen der knöchernen Strukturen des Burstkorbes, die in der Abbildung 13 gezeigt werden.

Abbildung 13 
Abbildung 13

Aufgabe 10

Bezeichnen Sie die markierten Silhouetten in Abbildung 14.

Abbildung 14 
Abbildung 14

Die Silhouettenzeichen geben entscheidende Hinweise für die Topographie intrathorakaler Veränderungen. Die Silhouetten (Umrisse) werden dann ausgelöscht oder verwischt, wenn gleiche Dichtewerte zwischen zwei Strukturen bestehen. Da die Lokalisation der intrathorakalen Organe bekannt ist, können Rückschlüsse auf den Ort der pathologischen Veränderungen gezogen werden.

Aufgabe 11

Notieren Sie die bezeichneten anatomischen Strukturen in Abbildung 15.

Abbildung 15 
Abbildung 15

In der Abbildung 16 sind die zentralen Atemwege und der quere Lappenspalt rechts noch einmal verdeutlicht:

Abbildung 16 
Abbildung 16

Aufgabe 12

Notieren Sie die bezeichneten anatomischen Strukturen in Abbildung 17. Beachten Sie dabei den Verlauf des queren Lappenspaltes (rechts markiert). Die Nummer 7 bezieht sich auf die 4 kleineren Pfeile.

Abbildung 17 
Abbildung 17

Zentral misst der Durchmesser der A. pulmonalis bis 1,6 cm; ein größerer Durchmesser weist auf eine Dilatation und ist - neben weiteren Symptomen wie Rechtsherzverbreiterung und Engstellung der peripheren Lungengefäße mit Kalibersprung - auf eine pulmonalarterielle Hypertension hin. Der Kaliber der Pulmonalarterie wird wie nachfolgend bestimmt (Abb. 18):

Abbildung 18 
Abbildung 18

Achten Sie auch auf das Lageverhältnis beider Hili (Strichmarkierung in der Abbildung 18). Bei 97% aller gesunden Menschen liegt der linke Hilus etwas höher als der rechte. Die restlichen 3% weisen einen auf beiden Seiten gleich hohen Hilus auf. Diese topographischen Zusammenhänge lohnt sich zu kennen: Kommt es zu einer Hilusverlagerung, besteht ein Kollaps eines Lungenareals oder er ist reseziert worden. Dabei können Kranial- oder Kaudalverlagerungen beobachtet werden; der Hilus verlagert sich in die Richtung, in der das Lungenvolumen reduziert ist. Liegt zum Beispiel ein Kollaps des rechten Lungenoberlappens vor, verlagert sich der rechte Hilus resp. die rechtsseitige Pulmonalarterie nach kranial.

Einzige Ausnahme bildet der Kollaps von Lungenmittellappen und Lingula; hier sind selten Verlagerungen nachweisbar, da das Parenchym nur wenig Volumen besitzt und zentral liegt.

Aufgabe 13

Die Abbildung 19 zeigt ebenfalls eine Röntgen- Thoraxaufnahme. In welchem Strahlengang wurde sie gefertigt? Auf welcher Seite lag der Burstkorb der Filmkassette an?

Abbildung 19 
Abbildung 19

Aufgabe 14

Notieren Sie die Bezeichnungen der anatomischen Strukturen der
Linksseitenaufnahme des Thorax, die in der Abbildung 20 gezeigt werden.

Abbildung 20 
Abbildung 20

Aufgabe 15

Benennen Sie die bezeichneten anatomischen Räume in der Abbildung 21.

Abbildung 21 
Abbildung 21

Der Retrokardialraum wird nach dem Wiener Röntgenologen Guido Holzknecht (1872-1931) auch als "Holzknechtscher Raum" bezeichnet. Er wird bei kardialen Erkrankungen, die mit einer Dilatation des linken Herzvorhofes einhergehen (z.B. Mitraklappenvitien), und bei einer Myokardhypertrophie des linken Ventrikels eingeengt. Verschattungen wie Rundherde oder entzündliche Infiltrate bleiben in diesem Raum in der Röntgenübersicht im p.a.- Strahlengang in der Regel unentdeckt.

Aufgabe 16

Die Abbildung 22 zeigt eine Röntgen- Thoraxaufnahme im p.a.- Strahlengang mit verschiedenen pathologischen Veränderungen. Versuchen Sie zunächst nicht, diese Veränderungen zu definieren, sondern beschreiben Sie diese Veränderungen nur. Anhand Ihrer anatomischen Kenntnisse sollten Sie 3 Veränderungen erkennen und benennen.

Abbildung 22 
Abbildung 22

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 2. Computertomographie des Thorax

Aufgabe 17

Notieren Sie die Bezeichnungen der anatomischen Strukturen der
Computertomographie des Thorax, die in der Abbildung 24 gezeigt werden.

Abbildung 24 
Abbildung 24

Aufgabe 18

Notieren Sie jetzt die Bezeichnungen der anatomischen Strukturen des Mediastinums, die in der Abbildung 25 gezeigt werden.

Abbildung 25 
Abbildung 25

Aufgabe 19

Die Schichtführung erfolgt weiter nach kaudal; wir befinden uns jetzt deutlich distal der Bifurkation. Notieren Sie die Bezeichnungen der mediastinalen Strukturen, die in der Abbildung 26 gezeigt werden.

Abbildung 26 
Abbildung 26

Aufgabe 20

Die Schnittebene liegt jetzt in Höhe des 6. BWK. Notieren Sie die
Bezeichnungen der mediastinalen Strukturen, die in der Abbildung 27 gezeigt werden.

Abbildung 27 
Abbildung 27

Aufgabe 21

Die Schnittführung liegt jetzt auf Vorhofebene. Notieren Sie wiederum die Bezeichnungen der mediastinalen Strukturen, die in der Abbildung 28 gezeigt werden.

Abbildung 28 
Abbildung 28

Aufgabe 22

Die Schnittebene zeigt jetzt die kaudale intrathorakale Anatomie. Da es sich um eine zweidimensionale Darstellung handelt, werden auch intraabdominelle Organe mit angeschnitten. Um welche Organe handelt es sich (Abbildung 29)?

Abbildung 29 
Abbildung 29

Aufgabe 23

Zum besseren räumlichen Verständnis der Topographie intrathorakaler Organe folgen jetzt CT-Rekonstruktionen in der Frontalebene. Versuchen Sie auch hier, die anatomischen Strukturen zu benennen. Beachten Sie dabei, dass es Überlagerungseffekte von Geweben identischer Dichtewerte gibt, die die Beurteilung erschweren (Abbildung 30).

Abbildung 30 
Abbildung 30

Aufgabe 24

Die Schichtebene liegt in der Abbildung 31 dorsal der Aorta ascendens; der dorsale Anteil des Aortenbogens wird eben mit abgebildet. Welche Gefäße befinden sich dorsal des arteriellen Ausflusstraktes? Definieren Sie auch die weiteren anatomischen Strukturen!

Abbildung 31 
Abbildung 31

Aufgabe 25

Versuchen Sie zu definieren, wo die Schichtebene liegt. Bezeichnen Sie dann die anatomischen Strukturen der Abbildung 32.

Abbildung 32 
Abbildung 32 

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Letzte Aktualisierung 27.07.2010nach oben

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