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Klinikum Delmenhorst
 

Hinweise 

Legen Sie sich zum Training mehrere Zettel oder ein Heft resp. Ringbuch und ein Schreibgerät zurecht, das gut funktioniert. Versuchen Sie, das Training zur Anatomie schrittweise, aber komplett, quasi als eine Trainingseinheit zu absolvieren, um eine möglichst umfassende Vorstellung von der Anatomie und Topographie der Thoraxorgane zu bekommen.

Die korrekte und vollständige Antwort zur jeweiligen Aufgabe erhalten Sie durch einen Klick auf die Abbildung.

Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. Martin Teschner HUST
E-Mail an Prof. Dr. Martin Teschner

Sekretariat

Iris Martens
Telefon (04221) 99-4263
Telefax (04221) 99-4265

Präklinische Semester: Training zur Anatomie der Thoraxorgane

Überblick

1. Thoraxskelett

2. Lunge

3. Tracheobronchialsystem

4. Pulmonalarterielles System

 1. Das Thoraxskelett

Übersicht

Aufgabe 1

Notieren Sie die anatomischen Bezeichnungen der Abbildung 1.

Abbildung 1
Abbildung 1

Obere Thoraxapertur

Die obere Thoraxapertur (Apertura thoracis superior) wird von den beiden 1. Rippen, dem Oberrand des Manubrium sterni und vom 1. Brustwirbel gebildet und stellt die Verbindung zwischen den Bindegewebsräumen des Halses und des Mediastinums dar. Durch die obere Thoraxapertur treten u.a. die Trachea, der Oesophagus, Nerven (N. vagus, N. phrenicus, N. laryngeus recurrens, Truncus sympathicus), Gefäße (A. carotis communis, Truncus brachiocephalicus, A. et V. sublaviae, V. jugularis interna, V. brachiocephalica) und Lymphgefäße.

Die Kenntnis der Anatomie ist z.B. für die Diagnostik eines neurovaskulären Kompressionssyndroms der oberen Thoraxapertur essentiell; durch Kompression der Leitungsbahnen können komplexe Symptome ausgelöst werden (weiterführende Literatur bei: Wenz W, Rahmanzadeh M, Husfeldt KJ: Das neurovaskuläre Kompressionssyndrom der oberen Thoraxapertur. Deutsches Ärzteblatt 95, 13, 27. März 1998, 736-739).

Aufgabe 2

Notieren Sie die anatomischen Bezeichnungen der Abbildung 2.

Abbildung 2
Abbildung 2

Schulterblattregion

Aufgabe 3

Notieren Sie die anatomischen Bezeichnungen der Abbildung 3.

Abbildung 3
Abbildung 3

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 2. Die Lunge

Die Lunge besteht aus 2 Lungenflügeln, die wiederum aus 5 Lungenlappen aufgebaut sind. Die Lungenlappen bestehen aus insgesamt 18 Segmenten. Die Lungenoberfläche beträgt bei einem erwachsenen Menschen etwa 70 - 80qm. Die Lunge fasst bei einem Mann etwa 5-6 Liter Luft, bei einer Frau etwa 4,5 Liter, abhängig von der Körpergröße.

Aufgabe 4

1. Bezeichnen Sie seitengetrennt die einzelnen sichtbaren Segmente der Abbildung 4 und ordnen Sie die Segmente den jeweiligen Lungenlappen zu.

2. Welchen Sinn macht die Aufteilung des Lungenparenchyms in Segmente?

Abbildung 4
Abbildung 4

Abbildung 5


Abbildung 5

Blick auf den rechten Lungenflügel
1: Brustwand mit subkutanem Fettgewebe; 2: rechter Lungenunterlappen; 3: Lungenmittellappen; 4: Lungenspatel.

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 3. Das Tracheobronchialsystem

Aufgabe 5

Notieren Sie die anatomischen Bezeichnungen der Abbildung 6.

Abbildung 6
Abbildung 6

Aufgabe 6

Sie blicken in den hinteren Rachenraum. Notieren Sie die anatomischen Bezeichnungen der Abbildung 7.

Abbildung 7
Abbildung 7

Abbildung 8 


Abbildung 8

Bronchoskopischer Blick in das distale Ende der Trachea
(1) auf die Bifurkation (Hauptcarina; 4) und in den rechten (2) und linken (3) Hauptbronchus. Es ist deutlich zu erkennen, dass der rechte Hauptbronchus im Vergleich zum gegenseitigen linken Hauptbronchus steilgestellter ist. Daher werden Fremdkörper eher rechtsseitig aspiriert.

Abbildung 9 


Abbildung 9

Röntgen-Thoraxaufnahme im p.a.- Strahlengang
83jähriger Patient, der beim Reinigen seines Jagdgewehrs ein Projektil aspirierte. Die Patrone findet sich im rechten Unterlappenbronchus (s. Pfeil).

Abbildung 10 


Abbildung 10

Blick aus dem Zwischenbronchus (1) in den Mittellappenbronchus (2) und den Unterlappenbronchus (4); 3: Segment-6-Bronchus; dieser Segmentbronchus des Lungenunterlappens entspringt nicht selten etwa auf gleicher Höhe wie der Mittellappenbronchus. Dies ist operationstechnisch bei der Resektion des Lungenunterlappens zu berücksichtigen. Der Bronchus muss tangential abgesetzt und so vernäht werden, dass der Mittellappenbronchus nicht stenosiert wird.

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 4. Das Pulmonalarterielle System

Der Truncus pulmonalis aus dem rechten Ventrikel teilt sich kaudal der Trachealbifurkation und führt das sauerstoffarme Blut in den rechten und linken pulmonalarteriellen Hauptstamm (A. pulmonalis dextra et sinistra). Beide teilen sich in die Lappenarterien der Lungenflügel und geben die nicht näher bezeichneten Segmentarterien ab, die zusammen mit den Segmentbronchien zu den Lungensegmenten verlaufen.

Aufgabe 7

Die Abbildung 11 zeigt eine rechtsseitige Angiographie der A. pulmonalis. Die Kontrastmittelgabe erfolgt über einen sogenannten Pigtail-Katheter. Notieren Sie die bezeichneten Gefäßabschnitte.

Abbildung 11 
Abbildung 11 

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Letzte Aktualisierung 27.07.2010nach oben

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