Klinikum Delmenhorst gGmbH
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Wildeshauser Straße 92
27753 Delmenhorst
Jörg Retzlaff
E-Mail an Jörg Retzlaff
Heike Coordes, Dörte Goltermann
Telefon (04221) 99-4202
Telefax (04221) 99-4205
Terminvereinbarung
Telefon (04221) 99-4003
Montag bis Freitag 8.00 bis 14.00 Uhr
Telefon (04221) 99-4010 (Zentralaufnahme)
Seit Gründung des Krankenhauses 1928 wurden verunfallte Patienten fachchirurgisch versorgt. Die Klinik für Orhtopädie und Unfallchirurgie ist für die Versorgung von Unfallverletzten im Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaften (§-6-Zulassung) zugelassen. Am 15.02.2007 ging die Klinik für Orthopädie im chirurgischen Zentrum aus der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie hervor, wobei eine enge Zusammenarbeit auf organisatorischem und fachlichem Gebiet beibehalten wurde. Seit dem 01.09.2009 sind die Abteilungen in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirugie unter der Führung von Chefarzt Jörg Retzlaff wieder vereint.
In der Klinik für Klinik für Unfall- und Wiederherstellungchirurgie wurden im Jahre 2007 ca. 1 600 Patienten stationär behandelt; ca. 1 400 operative Eingriffe wurden durchgeführt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 6,5 Tage und konnte damit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich reduziert werden.
Die orthopädische Abteilung konnte sich schnell etablieren. Dies zeigte sich in der gestiegenen Zahl Einweisungen und Zuweisungen durch niedergelassene Fach- und Hausärzte. Im Jahre 2008 wurden von ca. 600 stationär behandelten orthopädischen Patienten 190 endoprothetisch versorgt. 60 mal wurden primäre Knieendoprothesen, 80 mal primäre Hüftendoprothesen implantiert und 30 mal endoprothetische Wechseloperationen durchgeführt. 45 Patienten wurden mit Korrekturoperationen an der Wirbelsäule behandelt. Konservativ wurden 60 Patienten multimodal im interdisziplinären Rückenzentrum und weitere 200 Patienten mit extravertebralen Erkrankungen des muskuloskelettalen Systems behandelt.
In der zentralen Notaufnahme wurden 2007 insgesamt ca. 16 000 ambulante Behandlungen durchgeführt, darunter über 2 000 Arbeitsunfälle, davon ca. 60 Schwerstverletzte (nach §-6 der Berufsgenossenschaften). Im Rahmen der Ermächtigungsambulanzen gibt es die besonderen Schwerpunkte für Schulter- und Handverletzungen, Hüft-, Knie- und Wirbelsäulen- sowie Sportverletzungen; die orthopädischen Sprechstunden befassen sich mit den degenerativen Veränderungen des muskuloskelettalen Apparates.
Die Klinik nimmt an den Qualitätssicherungsmaßnahmen der Ärztekammer Niedersachsen sowie am KISS-Projekt des Robert-Koch-Instituts Berlin teil.
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