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Klinikum Delmenhorst
 

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Klinikum Delmenhorst gGmbH
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
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Die Anatomie des Enddarms

Die letzten 16 cm des Dickdarms, der im After endet, werden als Enddarm oder Mastdarm bezeichnet. Dieser wird noch einmal drei Drittel unterteilt.

Im Enddarm wird der Stuhl so lange gelagert, bis der Darm entleert wird. Der innere und äußere Schließmuskel sowie die Haemorrhoidalpolster des Enddarms gewährleisten die Kontinenz, also die Kontrolle über Stuhl- und Luftabgang. Der innere Schließmuskel wird nur bei der Entleerung entspannt und ist in Ruhe dauerhaft angespannt, damit der Darm verschlossen bleibt.

Der Mastdarm ist mit einer nicht empfindlichen Schleimhaut ausgekleidet, erst die angrenzende Afterschleimhaut ist mit vielen Nervenendigungen versehen und daher sehr (schmerz-) empfindlich. Kleine Eingriffe können daher im Bereich des Enddarms schmerzfrei durchgeführt werden. Anders ist dies im Afterkanal mit der hochsensiblen Afterhaut. Veränderungen in diesem Bereich können sehr schmerzhaft sein. Den Feinverschluss des Afterkanals gewährleisten die Haemorrhoidalpolster. Eine Vergrößerung dieser Polster kann Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind Nässen, Wundsein, Juckreiz sowie Brennen beim Stuhlgang.

 

Letzte Aktualisierung 04.05.2012nach oben

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