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Klinikum Delmenhorst
 

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Klinikum Delmenhorst gGmbH
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Wildeshauser Straße 92
27753 Delmenhorst

Chefarzt

PD Dr. Stefan Farke

Sekretariat

Heike Coordes, Dörte Goltermann
Telefon (04221) 99-4202
Telefax (04221) 99-4205

Oberärzte

Sprechstunden

Terminvereinbarung für die Ambulanzsprechstunden
Telefon (04221) 99-4052

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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie umfasst 35 Betten auf drei Stationen. Das Team führt jährlich circa 2.600 Eingriffe auf dem Gebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie durch.

Bei Operationen wird, wenn immer möglich, minimal invasiv operiert (Schlüsselloch-Chirurgie). Dadurch ist es möglich, die Beeinträchtigungen durch die Operation so gering wie möglich zu halten und den Patienten den großen Bauchschnitt zu ersparen. Die Operationen an der Gallenblase, bei Leistenbrüchen oder bei Blinddarmentzündungen werden fast ausschließlich minimal-invasiv durchgeführt. Darmoperationen bei bösartigen (Darmkrebs) oder gutartigen Darmerkrankungen werden ebenfalls in Schlüsselloch-Technik durchgeführt. Auch die meisten anderen Operationen im Bauchraum können in vielen Fällen ohne großen Schnitt operiert werden (z.B. Magen-Operationen, Operationen bei chronischem Sodbrennen (Reflux-Krankheit).

Insbesondere bei Darmoperationen wird in zunehmendem Maße die Operation über einen einzigen Zugang am Bauchnabel (single-port-Operation) eingesetzt. Dadurch kann der Wundschmerz noch weiter reduziert werden und es bleibt nach der Operation nur eine einzige kleine Narbe, die meist kaum sichtbar ist.

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden auch große Operationen bei bösartigen Erkrankungen durchgeführt (onkologische Chirurgie). Dazu gehören Operationen bei Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom), der Speiseröhre (Oesophaguskarzinom), des Magens (Magenkarzinom) oder der Leber. Auch Operationen bei Lebermetastasen und multiviszerale Resektionen (Entfernung von mehreren Organen) gehören zu unserem Spektrum. In allen Fällen von bösartigen Erkrankungen wird die Behandlung gemeinsam mit einem Team von Experten in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen und geplant.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Enddarmerkrankungen, hier wird seit Jahren eine große Zahl von Patientinnen und Patienten behandelt. Zu diesen Erkrankungen gehören neben den „klassischen“ Krankheitsbildern Hämorrhoiden, Fissuren (Afterriss), Fisteln (Gangverbindungen zum Darm) und Darmvorfällen (Rektumprolaps) in zunehmendem Maße auch funktionellen Störungen (Inkontinenz / Obstipation).

Zur Behandlung dieser Erkrankungen steht eine moderne Untersuchungseinheit inklusive Druckmessung der Schließmuskelfunktion (Manometrie) und Ultraschalluntersuchung des Schließmuskels und des Enddarms (Endosonografie) zur Verfügung. Alle modernen Operationsverfahren werden eingesetzt. Insbesondere bei funktionellen Beschwerden werden Behandlungen auch gemeinsam mit den Kollegen der Gynäkologie und der Urologie geplant und durchgeführt.

Mit einem erfahrenen Ärzteteam, einem engagierte Pflegeteam und einer sehr guten technischen Ausstattung versuchen wir täglich, ein größtmögliches Maß an Sicherheit und Erfolg zu schaffen. Für die Nachsorge nach großen Operationen steht eine moderne komplett ausgestattete Intensivstation zur Verfügung. Unsere Klinik unterhält zum Beispiel ein technisch hochwertig ausgestattetes Ultraschall-Labor. Schon seit über 30 Jahren hat die Klinik Erfahrung bei ambulanten Operationen von Kindern. Die Betreuung unserer kleinen Patienten erfolgt in der Kinderklinik, bei schweren Krankheitsbildern gemeinsam mit dem Team der Kinderklinik.

Neben der stationären Behandlung bietet die Klinik auch ambulante Eingriffe mit umfassender medizinischer Betreuung an, die im Chirurgischen Zentrum durchgeführt werden.

In der Klinik ist eine Behandlungseinheit für chronische Wunden in den letzten Jahren etabliert worden. Durch die Teilnahme an einem überregionalen Wundnetz werden chronische Wunden, vor allem bei Patienten mit Diabetes mellitus und bei Patienten mit Gefäßerkrankungen, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Durch Einsatz modernster Verbandmaterialien, durch Biochirurgie oder durch interventionelle Techniken können viele größere Amputationen verhindert werden. Dabei wird der Erfolg dieser Maßnahmen über die Dauer des Krankenhausaufenthaltes hinaus durch eine intensive Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, ambulanten Pflegediensten, Diabetes-Beratern und orthopädischen Schuhmachermeistern gewährleistet.

 

Letzte Aktualisierung 04.05.2012nach oben

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